Herbstübung 2016

Einsatzszenario

Übungsobjekt ist die Firma Glaubitz (Werkers Welt) in der Lessingstr. 8 Wittingen

Lager und Werkstattbrand nach Reparaturarbeiten an Gartengeräte. Eine Person nach Löschversuche nicht auffindbar. 2 Verkäufer im Lager. Mehrere Personen halten sich in den Verkaufsräumen auf.

Aufgaben:

Brandbekämpfung:

- Brand im Lager und in der Werkstatt löschen
- Brandausbreitung verhindern

Menschenrettung:


- vermisste Person finden und retten
- Personen aus dem Lager retten
- Personen aus dem Verkaufsraum evakuieren


Wasserversorgung:

- LF16/12 und DLK 23/12 mit Wasser versorgen



Werkstattbrand nach reparaturarbeiten

Am Samstag den 01. Oktober 2016 um 15:02 Uhr riefen die Sirenen und Funkmeldeempfänger zum Einsatz in die Lessingstr. 8 in Wittingen, es wurde ein Werkstattbrand gemeldet. Die Ortsfeuerwehr Wittingen rückte mit einem
erweiterten Zug aus. (ELW, LF16/12, DLK 23/12, TLF 16/25, und LF 8S, RW 2)
Zugführer Lutz Weber übernahm die Einsatzleitung und konnte so den Einsatz führen
wie das "Drehbuch" es vorsah.
Lage: Werkstattbrand, eine Person nach Löschversuche nicht auffindbar.
Am Einsatzort angekommen wurden wir durch den Besitzer Karl-Heinz Glaubitz
schon erwartet, zwei Verkäufer/innen sind nicht da und im Laden sind noch Kunden,
so die Aussage vom Geschäftsinhaber.
So wurde sofort durch das LF 16/12 die Personensuche eingeleitet und paralel dazu
die Brandbekämpfung durchgeführt.
Die Besatzung der DLK 23/12 und des TLF 16/25 wurden ebenfalls zur Menschenrettung unter Atemschutz eingesetzt und mußten die Kunden aus den Verkaufsräumen evakuieren, gleichzeitig baute ein teil der Besatzung die Wasserversorgung aus dem etwa 170 Meter entfernten Löschbrunnen auf, die der Riegelstellung der DLK über Monitor dienen sollte.
Die Besatzung der LF 8S konnte sofort die Brandbekämpfung aus Westlicher Seite
mit 2 C-Rohren durchführen.
Besondere Schwierigkeiten: Es war ein Gasbetriebener Gabelstapler im Lager, eine
Photovoltaikanlage auf dem Dach und der Zugang von der Südseite wurde durch einen 2 Meter hohen Zaun versperrt. Das war die Aufgabe für die Besatzung des
RW2 einen Zugang für den Angriffsweg über den Zaun zu schaffen. Die Bockleiter mußte in Stellung gebracht werden.
Die Übung wurde durch den Ortsbrandmeister Torsten Bötticher, stellv. Stadtbrandmeister Michael Engel und der Altersabteilung interessiert beobachtet.
Die Jugendfeuerwehrkinder konnten Verletzte und Kunden darstellen.
Besonderen Dank geht an die Familie Glaubitz und deren Verkäufer/innen, das wir
die Herbstübung zu den Geschäftszeiten und unter realen Bedingungen durchführen konnten. Initiator und Organisator Lutz Weber und die Wehrführung waren mit der Leistung voll und ganz zufrieden, " Wir haben unsere Schlagkraft der Bevölkerung gezeigt". Im Anschluß fand im Hotel Nöhre die "Manöverkritik" statt.

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